USA: Mindestens 21 Tote durch Hurrikan „Irene“

Mindestens 21 Tote, zahlreiche Verletzte und Sachschäden in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro: Hurrikan „Irene" hat auf seinem Weg entlang der US-Ostküste gravierende Folgen gehabt, dennoch ist die Naturkatastrophe glimpflicher verlaufen als vorher befürchtet.

USA: Mindestens 21 Tote durch Hurrikan „Irene“

Vor allem die Millionen-Metropole New York ist mit einem „blauen Auge" davon gekommen. Zwar gab es dort wie in vielen anderen Regionen Überschwemmungen - unter anderem in Manhattan -, aber immerhin keine Opfer zu beklagen. Irene zerstörte in New York und in Bundestaaten wie North Carolina, Virginia, Connecticut, Florida, Maryland und New Jersey zudem zahlreiche Stromleitungen. Insgesamt vier Millionen Menschen mussten zumindest zeitweilig ohne Energieversorgung auskommen. Schon vor der Ankunft des Sturms waren hunderttausende Bewohner aus besonders gefährdeten Gebieten evakuiert worden. Viele von ihnen konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren. Auch die Aufräumarten sind bereits in vollem Gange, sie können aber nach Ansicht von Experten noch Wochen dauern. Zudem sei es zu früh für eine endgültige Entwarnung. Die heftigen Niederschläge in Zusammenhang mit Irene könnten für gefährliches Flusshochwasser und in der Folge für zusätzliche Überschwemmungen sorgen. Unterdessen ist der mittlerweile zum Tropensturm herab gestufte ehemalige Hurrikan „Irene" über die Neuenglandstaaten hinweg in Richtung Ostkanada gezogen, wo er sich noch einmal deutlich abgeschwächt hat. Auf dem weiteren, allmählich nach Osten abknickenden Weg an der Südspitze Grönlands vorbei nach Island wird sich der Sturm aktuellen Berechnungen zufolge in ein normales Tiefdruckgebiet umwandeln.

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