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    Fukushima: Plutonium im Boden gefunden

    Aus dem havarierten Kernkraftwerk (KKW) Fukushima 1 gibt es neue Hiobsbotschaften.

    Fukushima: Plutonium im Boden gefunden

    So wurde nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco an mindestens fünf Stellen in Bodenproben hochgiftiges Plutonium entdeckt. Bis jetzt allerdings in so geringen Mengen, dass laut Tepco keine Gesundheitsgefahren für Menschen bestehen. Unbestätigten Berichten zufolge ist das Leck aber noch nicht geschlossen und es sickert noch immer Plutonium ins Erdreich. Unterdessen sind Arbeiter dabei, das stark radioaktiv verseuchte Wasser aus den Reaktorblöcken 1 bis 3 abzupumpen, ohne dass es ins Erdreich oder ins Meer gelangt. Erst danach ist es möglich, die Maßnahmen zur Instandsetzung der regulären Kühlsysteme wieder aufzunehmen. Japans Ministerpräsident Naoto Kann sprach deshalb auch von einer sehr ernsten und „unberechenbaren" Lage am KKW. Erst gestern hatte Regierungssprecher Yukio Edano vor der Presse zugegeben, dass die Regierung davon ausgeht, dass in Reaktorblock 2 eine Kernschmelze begonnen hat, diese aber nicht weiter voranschreite. Wie heute bekannt wurde, gibt es in der japanischen Regierung offenbar Bestrebungen Tepco in Kürze zu verstaatlichen. Grund: mangelhafte Informationspolitik und schlechtes Katastrophen-Management.

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