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    Riesenmammutbaum

    Der Riesenmammutbaum ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 95 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 17 Meter an der sehr weit ausladenden Basis erreichen kann. Im Allgemeinen betragen die Brusthöhendurchmesser  (in 1,3 Meter Höhe) von alten Bäumen 3 bis 6 Meter, im Maximum über 8 Meter. Er bildet eine hohe, schmal kegelförmige Krone aus. Bei alten Bäumen können die Stämme bis auf 50 Meter astfrei sein. Die Kronen der berühmten größten Exemplare wirken nur aufgrund erlittener Sturm- und Blitzschäden arg „zerrupft".

     

     

    Riesenmammutbaum

    Der Wuchs junger Bäume ist in der Höhe nur mäßig rasch, dafür nimmt der Stammumfang außergewöhnlich schnell zu. In forstlichen Versuchsanbauten wurden jährliche Zuwächse von über 30 Festmeter je Hektar verzeichnet. Der Riesenmammutbaum wird mit bis zu 95 Meter nicht so hoch wie sein Verwandter, der Küstenmammutbaum  , der bis zu 115 Meter hochwachsen kann. Dafür erreicht der Riesenmammutbaum größere Stammdurchmesser und wird dadurch deutlich massereicher. .

    Die ältesten Exemplare sind über 2560, vielleicht auch bis 3900 Jahre alt. Die faserig-schwammige Rinde ist bei älteren Bäumen sehr dick (etwa 30 bis 75 cm), weich und harzfrei. Sie ist orangebraun bis dunkel rotbraun und tief längsrissig. Eine spezielle Funktion der Borke ist der Schutz vor Waldbränden, wie sie im über 2000jährigen Lebenszyklus des Öfteren vorkommen.

    Die Belaubung besteht aus schmalen, spitzen Schuppenblättern bzw. Nadeln. Sie sind an jungen Trieben blaugrün, an älteren dunkelgrün. Die Nadeln werden an Seitentrieben 3 bis 6, an Leittrieben bis 15 Millimeter lang und bis 3 Millimeter breit. Sie sind spiralförmig am Zweig angeordnet und werden nach etwa 3 bis 4 Jahren mit dem Zweig abgeworfen.

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