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    Der Schneemann und seine Herkunft

    Drei Kugeln, eine immer kleiner als die andere, ein Hut, zwei Knopfaugen und eine Möhre. Kaum fallen die ersten weißen Flocken vom Himmel bauen alle Leute Schneemänner. Woher kommt dieser Brauch?

    Der Schneemann und seine Herkunft

    Die ältesten literarischen Nachweise für Schneeskulpturen gibt es aus dem 16. Jahrhundert, so wird etwa auch von Michelangelo berichtet, er habe Skulpturen aus Schnee geformt. Nach heutigem Wissensstand hat der Schneemann seinen Ursprung in Deutschland. In einem Leipziger Kinderliederbuch aus dem Jahr 1770 scheint er auf einem Kupferstich erstmals auf. Alte bildliche Darstellungen zeigen ihn als personifizierten Winter in recht bedrohlicher Gestalt in Übergröße, mit grimmiger Miene und drohend erhobenem Besen.

    Winter damals bedeutete nämlich nicht Spaß, Schnee, Skifahren und Fun, sondern oftmals Hungersnot, Katastrophen und Kältetod. Nur die unermüdliche Hoffnung auf das Frühjahr, auf die Stärke der Wärme, die die Kälte bricht, hielt die Menschen aufrecht. So wurde, ähnlich dem Aperschnalzen, der Schneemann als Symbol für den Winter gebaut und man schaute voller Freude zu, wie er dahin schmolz. Deshalb auch anfänglich das grimmige Aussehen. 

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