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    Neuseeland droht neue Ölpest

    Der vor einigen Monaten auf dem Astrolabe-Reef in der Bay of Plenty an der Nordinsel Neuseelands aufgelaufene Frachter „Rena" könnte der Region eine neue Ölpest bescheren. 

    Neuseeland droht neue Ölpest

    Nachdem schon bei der Havarie Anfang Oktober 2011 rund 400 Tonnen an Schweröl ins Meer geflossen waren und für die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes sorgten, droht nun möglicherweise ein vergleichbares Unglück. Denn bei einem schweren Sturm am Wochenende brach das Schiff nach Behördenangaben endgültig auseinander. Experten zufolge könnte in nächster Zeit deshalb auch das bislang an Bord verbliebene Restöl - ebenfalls etwa 400 Tonnen - auslaufen und Strände sowie Meerestiere und Seevögel verunreinigen. Weitere 1.100 Tonnen Öl waren in den letzten Wochen von Helfern aus dem Frachter abgepumpt und abtransportiert werden. Beim Abreißen des Hecks am Sonntagmorgen wurden laut Medienberichten zudem hunderte Container aus der Ladung der Rena ins Meer und zum Teil an die Küsten gespült. Da die Bergungsarbeiten aufgrund der widrigen Wetterbedingungen unterbrochen werden mussten, besteht die Gefahr, dass in der Region verkehrende Schiffe mit den restlichen Containern kollidieren könnten. Die Behörden gaben deshalb bereits eine Warnung vor gefährlichem Treibgut an die Kapitäne in der Region heraus. 

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