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    Philippinen: Über 1.500 Tote bei Flutkatastrophe?

    Sintflutartige Niederschläge in Zusammenhang mit dem Tropensturm „Washi" haben am Samstag im Süden der Philippinen zahlreiche Erdrutsche und Sturzfluten ausgelöst. 

    Philippinen: Über 1.500 Tote bei Flutkatastrophe?

    In Städten wie Cagayan de Oro und Iligan auf der Insel Mindanao stand das Wasser zumindest zeitweilig meterhoch in den Straßen. Bisherigen Berichten zufolge starben über 650 Menschen in den Fluten, etwa 900 Bewohner des Krisengebietes werden zurzeit noch vermisst. Viele von ihnen wurden von der Naturkatastrophe im Schlaf überrascht. Das ganze Ausmaß der Schäden ist weiterhin unklar, denn Retter sind noch nicht in alle betroffenen Regionen vorgedrungen, da wichtige Straßen verschüttet sind. Unterdessen hat die Regierung jedoch erste Hilfslieferungen losgeschickt, um die Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung sicherzustellen. 

    Wassermassen hatten Häuser und Autos fortgerissen. Bäume wurden entwurzelt und Strommasten umgeknickt. Helfer berichteten von überfüllten Kühlhäusern, in denen Leichen übereinandergestapelt würden. Zunehmend gebe es bei den vorherrschenden Temperaturen um 36 Grad auch Hygieneprobleme, berichtet ein Wiener der Austria Presse Agentur, der derzeit Urlaub in einem Vorort von Cagayan de Oro macht. Einige Bewohner des Katastrophengebiets konnten sich noch in letzter Minute retten: Eine 42-jährige Frau sagte, sie und ihre acht Familienmitglieder hätten auf dem Dach ihres Hauses überlebt - als dieses schon meilenweit aufs offene Meer hinaustrieb.

    Eine andere Frau berichtete, sie habe sich zusammen mit anderen an Autoreifen klammern können und sei so 32km mitgerissen worden. „Der schlimmste Albtraum, den man sich vorstellen kann."

    Der philippinische Vizepräsident, Jejomar Binay, reiste in die verwüstete Region, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Vor Ort verteilte er Lebensmittelpakete und kümmerte sich um die Verlegung von Familien, die in hochwassergefährdeten Regionen wohnen.

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