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    Thailand: Hochwasser 2011

    Thailand: Hochwasser 2011 ist teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes.

    Thailand: Hochwasser 2011

    Die schweren Überschwemmungen in Thailand mit ihrem Höhepunkt im Oktober und November 2011 sind die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes. Die Sachschäden liegen durch die Konzentration von wichtigen Schlüsselindustrien nördlich und im Umfeld der Hauptstadt Bangkok nach Angaben von Experten bei vermutlich über zwölf Milliarden Euro. Allein auf die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) kommen dabei Belastungen in einer Größenordnung von rund 500 Millionen Euro zu - mindestens. Denn die Schätzungen sind noch unsicher, da sich das Wasser nur sehr langsam zurückzieht und zum Teil noch nicht vollständig abgeflossen ist. Die Fluten setzten nicht nur hunderttausende Häuser und riesige landwirtschaftliche Flächen unter Wasser, sondern auch sieben große Industriegebiete mit Produktionsanlagen insbesondere japanischer Konzerne. Durch das Hochwasser verloren zudem etwa 600 Menschen ihr Leben. Die Tiefebene Zentral-Thailands mit der Hauptstadt Bangkok ist wegen ihrer geringen Höhe über dem Meeresspiegel während der Regenzeit von Mitte Mai bis Oktober stark hochwassergefährdet. Ursache der diesjährigen Überschwemmungen, die von den Behörden als die schlimmsten seit rund 50 Jahren eingestuft werden, sind ungewöhnlich heftige Regenfälle vor und vor allem während der Regenzeit. Vermutlich spielte dabei das natürliche Klimaphänomen La Niña eine Rolle, da in La-Niña-Phasen die Regenzeit oft intensiver ausfällt. Das Hochwasser überschwemmte auch weite Teile Bangkoks. 

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