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    Afrika leidet immer wieder

    Die UN haben offiziell eine Hungersnot für zwei Gebiete in Somalia ausgerufen. Jetzt läuft ein riesiges Hilfsprogramm an - doch es wird noch viel mehr Geld gebraucht.

    Afrika leidet immer wieder

    Eine Hungersnot wird dann ausgerufen, wenn mehr als 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und täglich zwei von 10.000 Menschen durch die Lebensmittelknappheit ums Leben kommen. Zuletzt war dies 2008 im Südsudan und 2000 in der Somali-Region in Äthiopien geschehen. In Teilen Südsomalias liege die Sterblichkeitsrate bereits bei täglich sechs Kindern unter fünf Jahren auf 10.000 Einwohner, sagte Bowden. Zur Dürre kommen die extrem hohen Lebensmittelpreise in der Region. Insgesamt seien bereits 3,7 Millionen Menschen allein in Somalia von der Krise betroffen. „Zehntausende sind schon gestorben, die meisten von ihnen Kinder", betonte Bowden.

    Diese verzweifelte Situation erfordere ein sofortiges Eingreifen. Bis Ende September würden 300 Millionen Dollar (212 Millionen Euro) gebraucht, um die Folgen der Dürre zu bekämpfen, aber diese Summe werde wahrscheinlich noch steigen.

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