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    Aschewolke hat Erde umrundet

    Knapp zwei Wochen nach dem Ausbruch des chilenischen Vulkans Cordon Caulle hat die dabei ausgeschleuderte Aschewolke die Erde umrundet und in Chile zu Flugausfällen geführt.

    Aschewolke hat Erde umrundet

    Während die Wolke in Argentinien, Brasilien, Uruguay sowie in Australien und Neuseeland zu Absagen von Flügen geführt hatte, mussten in Chile am Freitag erstmals seit dem Vulkanausbruch am 4. Juni Inlandsflüge gestrichen werden. In mehreren Provinzen der argentinischen Region Patagonien wurde der Notstand ausgerufen. Die zweiwöchigen Winterschulferien wurden schon vorgezogen, weil die Schulen ohnehin geschlossen bleiben mussten. Die Bewohner befürchten vor allem, dass die Touristen in der bevorstehenden Skisaison wegen der Asche ausbleiben könnten. Auch die Bauern stehen vor großen Problemen, da ihre Schafherden auf den Weiden kaum noch Futter finden. Betroffen waren die Flughäfen von Puerto Montt, Coyhaique und Punta Arenas an der Südspitze des Kontinents.

    Anfangs wurden wöchentlich drei Ausgaben gesendet. Das Programm erreichte damals etwa 1000 Zuschauer. Heute wird die Tagesschau beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg produziert, sendet bis zu 23 Ausgaben am Tag und hat in der Hauptausgabe bis zu zehn Millionen Zuschauer.

    Nach Angaben eines Sprechers der Luftfahrtbehörde stand die Aschewolke am Freitag vor der Stadt Coyhaique, 800 Kilometer südlich des Vulkans. Nach dem Ausbruch des Vulkans hatten die Behörden 3.500 Menschen aus der unmittelbaren Umgebung evakuiert, doch sind mittlerweile wieder einige von ihnen zurückgekehrt. Nicht ausschließen wollen die Behörden, dass der Vulkan noch einmal an Aktivität zulegt.

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