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    16. Kongress der Weltorganisation für Meteorologie

    Der 16. Kongress der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) tagt vom 16. Mai bis 3. Juni 2011 in Genf. Zentrale Themen sind neue Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Klimaänderung und die Bewältigung von außergewöhnlichen Ereignissen wie der Behinderung der Luftfahrt durch Vulkanasche im vergangenen Jahr

    16. Kongress der Weltorganisation für Meteorologie

    Bessere Klimainformationen für eine bessere Zukunft

    Bei der 3. Weltklimakonferenz im Jahr 2009 in Genf stimmten Vertretern aus über 150 Staaten dem Plan zu, ein ,globales Rahmenwerk für Klima-Dienstleistungen" zu schaffen. Ziel ist es, das Fachwissen über den Klimawandel verständlich darzustellen und weltweit bereitzustellen. Besonders in Entwicklungsländern ist es für Politiker, Behörden und Katastrophenschutz wichtig, die lokale Klimaentwicklung besser zu verstehen, damit sie langfristige Planungen darauf ausrichten können. Eine ,High Level Task Force" hat nun einen Vorschlag für den Aufbau des Rahmenwerks erarbeitet und wird diesen dem WMO-Kongress zur Genehmigung vorgelegen.

    Als eine erste, sofort umsetzbare Massnahme strebt das Rahmenwerk die Stärkung der weltweiten Klimabeobachtung an. Bereits heute verfügt die WMO über ein den gesamten Globus umspannendes Klimamessnetz, das von den nationalen Wetterdiensten betrieben wird. Vor allem in den Entwicklungsländern gibt es allerdings Lücken. Diese zu schliessen ist ein vorrangiges Ziel des Rahmenwerks, denn nur wenn das heutige Klima bekannt ist, lässt sich das zukünftige Klima abschätzen. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz unterstützt dieses Anliegen und engagiert sich für den Know-how-Transfer in andere Länder, wie beispielsweise bei den Ozon- und Klimamessungen in Kenia.

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