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    Fukushima: Kernschmelze doch schon kurz nach dem Beben

    Dem Betreiber des havarierten japanischen Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi, lässt den Atomunfall in völlig neuem Licht erscheinen

    Fukushima: Kernschmelze doch schon kurz nach dem Beben

    Danach sind zumindest die Kernbrennstäbe im Reaktor 1 schon kurz nach dem Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami zum großen Teil geschmolzen. In der Folge ist es dadurch zu massiven Schäden am Boden des Reaktorbehälters gekommen. Aufgrund der neuen Erkenntnisse werden nach Ansicht von Goshi Hosono, einem Berater der japanischen Regierung, die Pläne Tepcos über den Haufen geworfen, den Atomreaktor 1 zu fluten. Der Wassersarkophag sollte unter anderem eine weitere Freisetzung von Radioaktivität verhindern. Nun besteht jedoch die Gefahr, dass durch die Lecks verseuchtes Wasser in den Ozean strömt. Unterdessen ist aus der zerstörten Atomanlage der erste Todesfall während der Aufräum- und Reparaturmaßnahmen gemeldet worden. Der über 60 Jahre alte Mann brach aus bisher noch unbekannter Ursache auf dem Gelände zusammen und verstarb anschließend in einem Krankenhaus. Bisherigen Berichten zufolge wurden dort weder eine starke Verstrahlung noch sonstige Verletzungen festgestellt.

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