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    Hochwasser am Mississippi

    Um die Großstädte und Industrieanlagen am Mississippi vor einer Katastrophe zu bewahren, haben die Behörden die Flutentlastungstore des Flusses geöffnet. Das ländliche Umland soll vollständig evakuiert werden - und dann unter einer riesigen Schlammwelle versinken.

    Hochwasser am Mississippi

    New Orleans - Erwartungsgemäß wurden am Samstag die Flutentlastungstore des Morganza Spillway geöffnet, um Druck von den Großstädten und Industrieanlagen am Mississippi zu nehmen. Das seit rund zwei Wochen kontinuierlich ansteigende Hochwasser bedroht nicht nur New Orleans und Baton Rogue, sondern auch die Öl-Raffinerien und Chemiewerke am Fluss. Mit der Flutung des mehr als 7000 Quadratkilometer großen Gebietes im Hinterland soll eine drohende größere Katastrophe abgewendet werden.

    Der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, sagte, er sei sich im Klaren darüber, welch großes Opfer die Bewohner der ländlichen Gebiete für die Sicherheit der Städte brächten.

    Am Samstag wurde zunächst nur ein Fluttor geöffnet, schon das treibt in vielen der Gemeinden, die durch das Hochwasser aus Zuflüssen des Mississippi Überflutungen erlebt hatten, die Pegel weiter nach oben. In den nächsten Tagen werden nach Bedarf und Fortschritt der Evakuierung weitere Tore geöffnet.

     

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