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    Heftiges Erdbeben in Spanien

    Große Teile Spaniens sind gestern vom folgenschwersten Erdbeben seit 55 Jahren erschüttert worden.

    Heftiges Erdbeben in Spanien

    Bisherigen Berichten zufolge kamen bei dem Erdstoß mit einer Magnitude von 5,1 mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Nach Angaben des US Geological Survey (USGS) in Denver lag das Zentrum des Naturereignisses rund 50 Kilometer südwestlich der Stadt Murcia in einer Tiefe von nicht einmal einem Kilometer unter der Erdoberfläche. Das Beben war aber auch in Alicante und in der spanischen Hauptstadt Madrid noch deutlich zu spüren. Am schlimmsten betroffen von der Naturkatastrophe ist jedoch die knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt Lorca. Dort wurden zahlreiche Gebäude zerstört oder beschädigt. Experten und Helfer halten es für möglich, dass noch Verschüttete unter den Trümmern liegen. Die Sucharbeiten haben mittlerweile begonnen.

    Die Toten seien in der Stadt Lorca in der Region Murcia geborgen worden, auch bestehe die Befürchtung, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen könne, hieß es weiter. Besonders in der Stadt Lorca habe das Beben der Stärke 5,2 erhebliche Schäden angerichtet: Häuser seien eingestürzt, auch der Glockenturm der Kirche sei in sich zusammen gebrochen, hieß es.   Derzeit werde intensiv nach verschütteten Menschen gesucht. Die spanische Regierung hat bereits Spezialeinheiten des Militärs in das Katastrophengebiet entsendet, die bei der Bergung helfen und Hilfe leisten sollen.   Am Mittwoch hatte sich zunächst um 17:05 Uhr ein leichtes Beben der Stärke 4,4 ereignet,  18:47 Uhr folgte dann ein schweres Beben der Stärke 5,2. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Lorca, rund 60 Kilometer entfernt von der Stadt Murcia. Die Erschütterungen sollen bis in die Hauptstadt Madrid zu spüren gewesen sein.

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