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    Japan will Zone um Fukushima dauerhaft sperren

    Bis zu 80.000 Menschen müssen sich in Japan wohl dauerhaft ein neues Zuhause suchen: Sie lebten bislang in zehn Städten und Dörfern rund um den Unglücksreaktor. Der Zutritt soll nun gesetzlich verboten werden.

    Japan will Zone um Fukushima dauerhaft sperren

    Die japanische Regierung plant, den Zutritt in eine 20-Kilometer-Zone rund um den havarierten Atomkomplex von Fukushima gesetzlich zu verbieten. Ein entsprechender Vorstoß werde mit den lokalen Behörden diskutiert, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch.

    Die Zone könnte per Gesetz zu einem "Gefahrenbereich" erklärt werden. Damit solle verhindert werden, dass Evakuierte aus der Zone in ihre Häuser zurückkehren und sich so einer gesundheitsschädlichen Strahlendosis aussetzen, sagte Edano. Wann die Maßnahme greifen soll, ist noch unklar. Zwischen 70.000 und 80.000 Menschen haben vor der Katastrophe in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn Städten und Dörfern gelebt.

    Der Betreiber des Kraftwerks, Tepco, hat unterdessen begonnen, hochradioaktives Wasser aus dem Turbinenhaus von Block 2 abzupumpen. Das Wasser war nach der Explosion des Reaktors tagelang auf die Brennstäbe gepumpt worden, um diese zu kühlen. 25.000 Tonnen hätten sich in dem Turbinenhaus angesammelt und müssten nun entfernt und aufbereitet werden, teilte Tepco mit.

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