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    Schweiz: Vier Tote bei Lawinenunglück

    Aus dem Kanton Wallis in der Südschweiz wird ein schweres Lawinenunglück gemeldet.

    Schweiz: Vier Tote bei Lawinenunglück

    Aus dem Kanton Wallis in der Südschweiz wird ein schweres Lawinenunglück gemeldet. Insgesamt elf Menschen wurden dort am Samstag nahe Bourg-St-Pierre an der Grenze zu Italien von den Schneemassen mitgerissen und begraben. Einer der französischen Tourengeher schaffte es, sich selbst zu befreien und Rettungskräfte zu alarmieren. Diese konnten in der Folge drei der Verschütteten nur noch tot bergen, sechs weitere kamen in ein Krankenhaus, wo später auch einer der Verletzten verstarb. Helfer suchen zurzeit zudem vor Ort noch immer nach einem Vermissten.

    Das Unglück ereignete sich am Samstag kurz nach Mittag am 3.730 Meter hohen Mont Vélan in den westlichen Walliser Alpen. Die verschütteten Wintersportler stammten nach Polizeiangaben aus der Region Cluses in Frankreich und waren ohne Bergführer, aber mit Lawinensonden unterwegs, als sie von der Lawine überrollt wurden. Neun der Franzosen hätten Schneeschuhe getragen, zwei von ihnen Langlaufskier.

    Eine Frau konnte sich aus den Schneemassen befreien und alarmierte die Polizei. Daraufhin wurde eine große Suchaktion mit zehn Hubschraubern, drei Rettungswagen, 20 Rettungshelfern, acht Ärzten und acht Hundeführern gestartet.

    Sechs der verschütteten Franzosen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, einer von ihnen erlag dort seinen Verletzungen. Polizeisprecher Jean-Marie Bornet sagte, mindestens drei der getöteten Wintersportler seien von der Lawine begraben worden. Die Lawine sei rund 300 Meter lang und 40 Meter breit gewesen.

    Die Schweizer Behörden hatten vor einem beträchtlichen Lawinen-Risiko in der Region gewarnt. Im Januar 2010 kamen bei einem Lawinenunglück in der Schweizer Region Diemtigtal sechs Menschen ums Leben. Ein zur Hilfe geeilter Arzt wurde damals von einer zweiten Lawine mitgerissen.

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