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    Lage in Fukushima spitzt sich wieder zu

    Nach einigen Tagen trügerischer Ruhe hat sich die Lage am havarierten japanischen Kernkraftwerk Fukushima 1 etwa 240 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio wieder zugespitzt.

    Lage in Fukushima spitzt sich wieder zu

    So kamen drei Arbeiter bei Reparaturmaßnahmen im Reaktorblock 3 mit extrem stark radioaktiv belastetem Wasser in Kontakt und mussten daraufhin mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Experten der japanischen Reaktorsicherheitsbehörde gehen nun davon aus, dass bei einer teilweisen Kernschmelze der Reaktorbehälter in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Als Ursache der Verseuchung kommt jedoch auch eine Überhitzung des so genannten Abklingbeckens für alte, ausrangierte Kernbrennstäbe in Frage. Mittlerweile wurde auch aus den Reaktoren 1 und 2 radioaktiv belastetes Wasser gemeldet. Für massive Probleme sorgt mittlerweile zudem die Kühlung mit Meerwasser. So sind zumindest einige Kernbrennstäbe laut dem ZDF-Magazin mittlerweile von einer Salzkruste umgeben. Das könnte im schlimmsten Fall irgendwann ihre Kühlung blockieren. Unterdessen sind die Opferzahlen nach dem Erdbeben vom 11. März mit einer Magnitude von 9,0 und dem Tsunami weiter gestiegen. Bisher sind fast zehntausend Tote offiziell bestätigt, mehr als 17.500 Menschen werden noch immer vermisst.

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