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    Prognostizierte Zugrichtung der radioaktiven Wolke von Fukushima

    Nach dem schweren Erdbeben und weiteren heftigen Nachbeben wächst die Angst vor einer atomaren Katastrophe in Japan.

    Prognostizierte Zugrichtung der radioaktiven Wolke von Fukushima

    Wir haben mal die Prognostizierte Verfrachtung einer möglichen radioaktiven Wolke von Fukushima (Japan) dargestellt! Mit Daten des US-amerikanischen globalen Wettervorhersagemodells GFS lassen sich sog. Vorwärtstrajektorien berechnen.
    Bezogen auf einen Ausgangsort - hier Fukushima im Nordosten Japans - zeigen die Trajektorien den Weg, den ein modellhaftes Luftpaket und mit ihm Luftschadstoffe oder radioaktive Beimengungen in den nächsten Tagen voraussichtlich einschlägt. Die Trajektorien stellen eine gute Näherung für die zeitliche und räumliche Verlagerung einer möglichen radioaktiven Wolke dar und erlauben zumindest grobe Aussagen über die Gefährdung umliegender Regionen und Länder um den Unglücksreaktor.

    Die Zahlen an den Trajektorien markieren jeweils den Ort, bis zu dem das Luftpaket nach der entsprechenden Anzahl an Tagen gelangen könnte.

    Da auch die Höhe, bis in welche Schadstoffe am Unglücksort freigesetzt werden, eine Rolle spielt, stehen mehrere Trajektorien mit unterschiedlichen Ausgangsniveaus zur Verfügung (1000 hPa=Bodenniveau, 975 hPa=ca. 0,2 km, 950 hPa=ca. 0,4 km, 900 hPa=ca. 0,8 km, 850 hPa=ca. 1,5 km, 800 hPa=ca. 2 km, Höhe jeweils über Meeresniveau). Die unteren Diagramme geben Auskunft über die Höhenänderung des Luftpakets, wie also im Laufe der Zeit durch vertikale Bewegungsvorgänge in der Strömung eine vertikale Auslenkung erfolgt.

    Auswaschungs- oder Depositionsvorgänge (z.B. durch Niederschlag) können hier nicht berücksichtigt werden.

    Quelle:www.duessel-wetter.de

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