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    Graubünden als Gradmesser für den AKW-Bau

    Nach Angaben des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) sind die Schweizer Atomkraftwerke bis zu einem Erdbeben der Stärke 7 sicher.

    Graubünden als Gradmesser für den AKW-Bau

    Zur Bauzeit der Atomkraftwerke habe man die Gefahr durch Erdbeben unterschätzt. Damals sei davon ausgegangen worden, dass eine Sicherheit bis zur Stärke 5 ausreiche, sagte Schwarz. Da die Vorgaben von den AKW-Betreibern aber stets konservativ ausgelegt worden seien, habe schon zu Beginn höherer Schutz bestanden.

    Schweizer AKW bis Stärke 7 sicher

    Die letzten Beben im Kanton Graubünden wurden Anfang Monat im Engadin registriert: Am 5. und 6. März im Silvrettaggebiet (2,3 und 1,6 auf der Richterskala) sowie am 9. März in St. Moritz mit 1,7 auf der Richterskala.

    Heute orientiere sich das Ensi an Studien, die davon ausgingen, dass sich in gewissen Gebieten der Schweiz - etwa im Wallis, in Graubünden oder im Raum Basel - einmal pro 100 000 Jahre ein Erdbeben der Stärke 7 ereignet. In einer ersten Runde seien deshalb in den letzten vier Jahren alle Atomkraftwerke aufgerüstet worden.

    Derzeit laufe in den Atomkraftwerken eine zweite Runde mit Untersuchungen zur Erdbebensicherheit. Gemäss Schwarz haben alle Kraftwerke ausser Mühleberg den Nachweis erbracht, dass sie Erdbeben der Stärke 7 ohne Probleme überstehen würden. «Mühleberg hat den Nachweis bei uns eingereicht», sagte Schwarz. Dieser werde nun geprüft.

    Schwarz weist darauf hin, dass die Schweiz im Gegensatz zu Japan nicht in einem Erdbebengebiet liege. Ausserdem bestehe auch keine Tsunami-Gefahr. Das verheerende Erdbeben in Japan vom Freitag erreichte eine Stärke von 9,0. «Auf diese Stärke waren die japanischen Atomkraftwerke nicht ausgerichtet», schätzt Schwarz.

    Quelle: suedostschweiz.ch

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